Archiv für den Monat: Oktober 2015

Die sind gar nicht so viel im Internet

Die Befürchtung, dass Jugendliche ununterbrochen im Internet sind, hört man ja immer wieder – man sieht sie (und auch Erwachsene) schließlich ständig in der Bahn und im Bus mit den Fingern auf dem Smartphone rumdrücken, Facebook Freundschaftsanfragen werden, dank Push-Funktion, in Sekunden angenommen und beim Auftritt von Youtube-Stars, stehen die Fans Schlange, sehr lange sogar. Laut der aktuellen Shell-Studie, die heute erschienen ist, sind es durchschnittlich 18,4 Stunden pro Woche. Da liege ich wohl deutlich drüber. Auch mit 25 Jahren war ich länger im Internet – alleine um passende Studien zu finden, die ich für die Uni brauchte. Liebe Studien-Teilnehmer – ihr solltet ehrlich antworten!

In der Umfrage gaben die 12 bis 25 Jährigen auch an, dass sie sich der Problematik der Datennutzung im Internet bewusst seien. Vertrauen in Unternehmen wie Facebook hätten sie nicht. Auf die Frage, ob Konzerne wie Facebook oder Google das Internet beherrschen wollen, antworteten immerhin 43 Prozent mit Ja. Nur, was soll die Frage eigentlich bedeuten? Facebook will alle Server der Welt besitzen? Oder Zugriff auf jede E-Mail haben? Kann man dieses Internet überhaupt beherrschen? Schwierig so seltsame Fragen in einem Fragebogen zu beantworten. Vielleicht rührt es daher, dass der Eindruck aus dem Alltag und die Ergebnisse der Studie so unterschiedlich ausfallen.

http://whatidratherdo.tumblr.com/post/63558778872/how-i-spend-the-majority-of-my-days

Wir essen einen Regenbogen

Der Netzwerker geht online – und weil ich gerne backe, wird das mit einem Kuchen gefeiert. So ein Layer Cake oder Regenbogenkuchen ist gar nicht so schwer zu machen. Die Reaktionen darauf sind dafür oft echt lustig. Der Kollege aus dem Sport fragte, ob das nicht giftig sei. Ein anderer Kollege war erstaunt, dass der Kuchen gar nicht so schrecklich süß sei, wie er erwartet hatte.

Das Rezept:

350 Gramm Mehl
3 Teelöffel Backpulver und 1 Teelöffel Natron
200 Gramm weiche Butter
180 Gramm Zucker
300 Milliliter Milch
5 Eiweiß (das Eigelb bleibt weg, weil es den Teig gelb färben und so die Farben verfälschen würde)
Vanillezucker
Lebensmittelfarben

Alles vermengen und in fünf etwa gleich großen Portionen in Schüsseln geben – dort die Lebensmittelfarbe dazu geben. Besonders gut klappts mit Pulver-Farbe. Jeweils die Böden einzeln bei 180 Grad etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Für die Creme zwischen den Böden habe ich 250 Gramm Mascarpone mit 200 Millilitern steifer Sahne und ein wenig Puderzucker vermengt.

Nach dem Schichten kommt Rollfondant darüber, der lässt sich leicht ausrollen, wenn man Puderzucker auf die Arbeitsfläche gibt.

Die Lebensmittel-Farbstifte gibt es in sehr gut sortierten Supermärkten zu kaufen – etwa bei Galeria Kaufhof in der Lebensmittelabteilung.

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Körperverletzung für eine Küchenmaschine

Der Titel für die lustigste Pressemitteilung des Tages geht an die Polizei Offenburg. Bei Aldi Süd gab es einen nachgemachten Thermomix – ein Küchengerät, das ungefähr alles kann. Kostet im Original mehr als 1000 Euro, bei Aldi gab es ein ähnliches Gerät für 199 Euro. Ein echtes Schnäppchen und so ereignete sich folgende Szene:

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Kluge Biber

Zwischen Hannover und Sarstedt gibt es 13 Biber-Familien. Sie nagen herum, bauen Dämme und sind mit Sicherheit ziemlich niedlich dabei. Zu sehen bekommt man die Tiere allerdings eher nicht. Biber sind nachtaktiv, außerdem sind die meisten Biber-Burgen im Naturschutzgebiet und da darf man nicht neben der vorgegebenen Wege gehen.

Den Bauern macht der Biber ein bisschen Probleme – er ist nämlich ziemlich klug. Wenn ihnen ein Feld mit lecker Mais zu weit weg ist (weiter als 30 Meter trauen sie sich nicht aus dem Wasser), fluten die Tiere sich einfach mal ein eigenes Becken, das näher ran reicht. Die Äcker sind an den Stellen dann hinüber. Der Biber dafür samt Großfamilie satt.

Hier noch der Beweis wie klug und süß Biber sind:

http://zippysgifs.tumblr.com/post/53936932149/more-funny-gifs-at-zippys-gifs

Mega Stau in China

Wenn Chinesen nach Hause wollen, dauert das manchmal etwas länger. Der Stau, der von einer Drohne gefilmt wurde, hat sich vor der Stadt Peking entwickelt. Zehn Kilometer soll er lang gewesen sein – obwohl etwa 50 Autos nebeneinander fahren können. Wie lange es dauerte, bis der Stau sich aufgelöst hatte, ist nicht bekannt, vielleicht aber auch, weil es eher eine Dauersituation ist.

Immerhin – den nächsten Stau auf der A2 werde ich nun sicherlich sehr viel gelassener hinnehmen.

Hannover wird nachgebaut – und alle wunderts

Wir haben den Maschsee, die hübsche Altstadt, das bunte Linden, die stilvolle Uni und sehr vieles mehr. Einiges davon wird nun in China nachgebaut. Ok, nur so ähnlich. Oder nur so sehr ansatzweise. Aber immerhin sollen die Straßen nach unserer Landeshauptstadt benannt werden. Die Chinesen wollen damit Firmen anlocken.

Manchen ist das sehr suspekt. „Das elektrisierende Hannover“ schreibt etwa der Blogger Schlecky Silberstein und meint das wohl äußerst ironisch. Die taz behauptet in Hannover sei nichts los, die Stadt würde nur existieren. Das ist natürlich Blödsinn. Hannover ist wundervoll – nur behalten die Hannoveraner das gerne für sich. Wissen wir ja, die hier leben. Wissen auch die Blogger der Stilnomaden. Es ist also langsam Zeit für Obacht! Nicht, dass wir hier bald von Touristen überrannt werden. Oder als nächstes in Las Vegas das Ihme Zentrum nachgebaut wird.

Chinesen bauen Hannover nach – Tagesspiegel

Zwinkernde Profilbilder

Passend zur neuen Video Funktion des IPhones 6s, mit der Fotos zu kurzen Videos werden, wenn man den Touchscreen berührt, kündigt Facebook an, dass es bald bewegte Profilbilder geben soll. Erinnert ein bisschen an die Gemälde aus Harry Potter Filmen. Und klingt nach großem Spaß. Ich freu mich zumindest schon auf Profilbilder von Freunden, die in einer kurzen Sequenz in der Nase popeln oder sich beim in den Burger beißen zeigen – inklusive tropfendem Ketchup bitte. Wahrscheinlicher als diese Mini-Videos sind aber wohl Profilbilder von Freundinnen, die mir demnächst zuzwinkern oder ihre Haare nach hinten werfen.

Bisher dürfen einige Nutzer in Großbritannien und den USA die Funktion testen. Wann sie allen Mitgliedern zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt.