Archiv für den Monat: Februar 2016

Leo gewinnt den Oscar und wird Meme-König

Die sechste Nominierung für einen Oscar und endlich hats geklappt. Leonardo DiCaprio war schon vor der Nacht der Preisverleihung das Thema rund um die Statue. Logisch, dass sich im Netz zahlreiche Memes finden.

Bevor:

 

Danach:

Nicht alle sind voller Begeisterung:

 

Fußballfloskeln in einer Beziehung

Was passiert, wenn man Fußballfloskeln auf eine Beziehung anwendet. 11-Freunde-Redakteur Alex Raack hat es in seinem Buch beschrieben, Sky hat es jetzt verfilmt und auf Facebook geteilt.

Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, wird übersetzt mit Tag zu Tag und was im Sommer passiert, ist abzuwarten. Zukunft sieht der Partner nicht bei einem anderen Verein, sondern natürlich bei einer anderen Frau. Besonders schön ist auch der „Mertesacker“ – in Bezug auf den Wohnungsputz und die Arbeitswoche. Unbedingt anschauen.

https://www.facebook.com/SkyChampionsLeague/videos/vb.453315821523194/501874186667357/?type=2&theater

Facebook mit noch mehr Gefühl

Angekündigt war es schon, nun ist es soweit. Facebook bringt neben dem Like-Button fünf Gefühlsausdrücke zum Klicken – ein Herz, ein lachender, ein staunender, ein trauriger und ein wütender Smiley. Nach und nach sollen sie bei allen Nutzern freigeschaltet werden. Schön schaut das nicht aus. Aber immerhin spart es nun die Diskussion, ob man bei einem Todesfall oder Unglück als Zeichen der Anteilnahme liken kann oder ob das pietätlos ist.

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Der eigene Auftritt des Zuckerbergs

Nun war er da, gestern trat Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress in Barcelona auf – diesmal nicht nur als Gast von Samsung. Und dabei zeigte sich der Mann in seinen obligatorischen Jeans und grauem Shirt größenwahnsinnig wie immer. Oder ist es einfach nur idealistisch und er greift zurecht nach den Sternen? Genau genommen greift er gar nicht, sondern will einen eigenen Himmelskörper hochschießen: einen Satelliten. Mit dem möchte der Facebook-Gründer allen Menschen auf der Erde den Zugang zum Internet ermöglichen. Erstmal allerdings für alle Menschen in Afrika, denn mit einem ähnlichen Projekt scheiterte Zuckerberg bereits in Indien. Dort wurde sein Angebot „Free Basics“ untersagt. Es bot nämlich nur einen freien Zugang zu bestimmten online Diensten, wie etwa Facebook.

Grundsätzlich sei aber nach wie vor sein Ziel, dass jeder Mensch ins Internet käme. Seine dafür gegründete Initiative internet.org steht allerdings auch in der Kritik. Skeptiker sehen die Netzneutralität gefährdet.

Im Streit um die Entschlüsselung des IPhones mit dem FBI hat sich Zuckerberg auf die Seite Apples gestellt. Die Bundesbehörde fordert vom Konzern die Öffnung des Smartphones eines Terroristen. Apple-Chef Tim Cook verweigert dies, da es keine entsprechende Software gebe und er ein solches „Hintertürchen“ nicht einbauen wolle. Microsofts Gründer Bill Gates hingegen befürwortet gegenüber der Financal Times die Forderung des FBIs.

Zuckerberg und die Zombies

Der Facebook-Chef ist jetzt Samsung Fan. Zumindest trat er überraschend bei dessen Produktpräsentation am Mobile World Congress in Barcelona auf. Auf seiner Facebook Seite postete Mark Zuckerberg daraufhin ein paar Fotos von der Veranstaltung. Eines davon zeigt ihn, wie er an den Stuhlreihen voller Zombies, äh, Journalisten vorbeigeht. Alle tragen eine Virtual Reality Brille und sind deshalb wenig abgelenkt von dem Auftritt des Unternehmers. Irgendwie auch ziemlich gruselig. Soll so die Zukunft aussehen? Es könnte Godzilla vor einem stehen und man merkt nichts – es sei denn das Monster beißt zu.

Samsung stellte übrigens auch ein neues Smartphone vor – das Galaxy S7 und das S7 Edge. Beide kommen mit verbesserter Leistung daher. Wie unspektakulär das ist, war vermutlich auch den Präsentatoren klar – und daher musste Zuckerberg eingekauft werden. Wer das Galaxy S7 Edge vorbestellt, soll allerdings die VR-Brille Gear-VR kostenlos dazu bekommen. Und Zuckerberg erklärt, dass sie die beste ihrer Art sei.

Schon spannender war die Präsentation des LG G5, das einen austauschbaren Akku bekommt.

Sony setzt statt auf Virtual Reality auf Augmented Reality, also erweiterte Realität. Das ist die, bei der man Godzilla noch sehen würde. Das Xperia gibt es demnäch bald als Eye, Ear, Projector und Agent. Das Ohr ist ein Headset, das navigieren kann, das Auge eine kleine Kamera, die sich an die Kleidung klippen lässt, der Projektor soll Bilder auf Oberflächen projizieren und der Agent die Haushaltsgeräte steuern können. Nur Xperia Eye soll demnächst auf den Markt kommen, die anderen Geräte stecken noch in der Entwicklung.

 

Neues aus der Gerüchteküche

Was hier gekocht wird, sollten sich einige Mitbürger dringend zu Gemüte führen. Bei der Absurdität mancher Gerüchte kann man kaum glauben, dass jemand sie für wahr nimmt. Wer Zweifel an einem Frauenfressende Flüchtling mit Millionen auf dem Konto (oder ähnlichem) hat, kann sich hier Sicherheit über die Falschmeldung holen.

 

Roboter auf dem Vormarsch – ist das bedrohlich?

In der Industrie haben Roboter bereits zahlreiche Jobs übernommen. Die Entwicklung reicht allerdings immer mehr von technischen Abläufen hin zu künstlicher Intelligenz. Der Physiker Stephen Hawking warnte erst kürzlich davor, dass dadurch die Existenz der Menschheit bedroht werden könnte. Tatsächlich kennen wir solche Szenarien aus Filmen wie I-Robot oder dem Terminator.

Zahlreiche Studien legen nahe, dass in den kommenden Jahren immer mehr Arbeitsplätze von Robotern oder Automaten übernommen werden. Laut Weltwirtschaftsforum fallen alleine in den kommenden fünf Jahren fünf Millionen Stellen in den wichtigsten Industrieländern weg. Googelt man die Stichwörter Roboter und Arbeitsplätze, erhält man 68.000 Treffer – vermutlich schlagen die meisten in dieselbe Kerbe der Bedrohung durch Technik. Derartig negative Zukunftsvisionen sind keine Neuheit. Der britische Ökonom John Maynard Keynes beschrieb bereits 1930 die Gefahren des Fortschritts für die Gesamtwirtschaft. Bisher traf seine Sorge nicht zu. Allerdings soll Keynes auch mal gesagt haben „In the long run we are all dead“, also „Auf lange Sicht sind wir alle tot“. Das lässt nicht grad hoffen.

Es zeigt sich aber auch, dass wir eben nicht in der Lage sind die Zukunft vorherzusehen. Prognosen scheitern nur allzu oft und Studien haben alle gemeinsam, dass sie nur das Vergangene untersuchen können – und davon Entwicklungen ableiten.

Das Verhalten des Menschen ist nicht entschlüsselt. Während Maggi, Tupper und Tiefkühlkost einst den Haushalt revolutionierten, geht der Trend aktuell wieder zum aufwendigen Kochen mit frischen Produkten aus der Region. Setzen wir bald auch wieder vermehrt auf handgefertigte Produkte? Die Technologie für Bezahlkassen in Geschäften, an denen man selbst die Produkte einscannt sind schon sehr lange vorhanden. Bei Ikea gibt es sogar welche. In Supermärkten hat es sich bisher trotzdem nicht durchgesetzt – das liegt sicher nicht nur an einer potenziellen Fehlerquote sondern auch vor allem daran, dass wir gerne Menschen uns gegenüber haben.

Neuropsychologen suchen nach dem Schlüssel für den Kaufreiz – sollen sie ihn finden. Denn: Wenn der Mensch eine quasi Manipulation feststellt, wird er beginnen anders zu handeln und nicht zu kaufen – Evolutionspsychologie hin und her, so viel freien Willen haben wir und wir mögen es gar nicht durchschaut oder gar berechenbar zu werden.

Das Drohpotenzial durch Roboter sollte also nicht überbewertet werden.

http://makeup-online.tumblr.com/post/138811813575/lipstick-robot-step-2-kill-the-batman

Mattel will 3D-Drucker rausbringen

Dieses Spielzeug gehört dann unbedingt in jedes Spielzimmer – für Erwachsene. Spielzeughersteller Mattel plant im Herbst einen 3D-Drucker auf den Markt zu bringen, den Thingmaker, also Dingmacher. Mit dem 300 Dollar teuren Gerät soll die ganze Familie kreativ werden können. Die Bedienung erfolgt über eine App mit selbem Namen, die bereits erhältlich ist.

Wie gut der Drucker wirklich wird, bleibt abzuwarten, die Bilder schauen aber schon ziemlich prima aus.

Wer ist dieser Mann und was macht der bei Angela Merkel?

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Die Tagesschau beweist Humor. Während zahlreich über den Besuch Georg Clooneys bei der Bundeskanzlerin gesprochen wurde, schreiben sie auf Facebook, dass er nur der Begleiter seiner Frau war. Auf dem Foto allerdings schaut es tatsächlich eher danach aus, als hätte der Mann was zu sagen, während die Anwältin nur gespannt zuhört.

Der Post wurde mehr als 7000 Mal geteilt, hat 23 000 Likes bekommen, auch bei Twitter machte er die Runde.

In Interviews erklärte George Clooney er habe mit der Kanzlerin besprochen, was sie in der Flüchtlingskrise tun könnten. Meint er damit seine Frau und sich oder seine Schauspielkollegen und sich? Will er vielleicht Till Schweigers Flüchtlingsheim fertig bauen? Wie genau diese Hilfe aussehen könnte, erzählt weder er, noch die Bundeskanzlerin, noch ist Amal Clooney bisher zu Wort gekommen.

Bleibt abzuwarten, ob etwas Konstruktives dabei herauskam. Vermutlich eher nicht.