Archiv der Kategorie: Netzwelt

Peeple startet – die App des Grauens

Es ist nahezu unfassbar, dass Menschen überhaupt auf die Idee zu dieser App gekommen sind und noch dreister, dass sie nun tatsächlich an den Start geht (erstmal noch nur in den USA): Peeple ist eine App, in der Menschen andere Menschen bewerten können. Jeweils in den Kategorien Persönlich, Beruflich und in Liebessachen. Dabei gibt es negative, neutrale und positive „Empfehlungen“ – so werden die Bewertungen in der App bezeichnet. Außerdem kann man Kommentare zu einer Person hinterlassen.

Nun könnte man meinen, dass sich dort eh niemand freiwillig anmeldet, allerdings lassen sich auch Personen bewerten, die sich nicht registriert haben. Anmelden kann sich jeder mit seinem Facebook-Account. Wer bewertet wird, ohne angemeldet zu sein, soll eine Benachrichtigung erhalten – bisher ist unklar auf welchem Weg das geschieht. Via Facebook oder der dort hinterlegten E-Mail-Adresse? Danke, lasche Datenschutzgesetze. Selbst wenn man das perfide Bewertungsroulette nicht mitspielen möchte, ist die Versuchung also groß sich vorsichtshalber umzuschauen, ob Bewertungen für einen selbst vorliegen.

Immerhin bedürfen die Kommentare der Zustimmung des Bewerteten. Doch die Entwickler haben noch mehr Abartigkeit im Petto – es soll eine Bezahlversion rauskommen, bei der man alle, auch die abgelehnten Bewertungen sieht.

Für wen diese App sinnvoll sein soll? Zunächst natürlich für die Kontostände der Entwickler. Die behaupten aber es ginge dabei um die Verbesserung des eigenen Seins. Wenn in einem Kommentar etwa steht, dass jemand fett, hässlich und dumm ist und ihm das bisher nicht bewusst war, kann er endlich an sich arbeiten und das ändern. Prima, ein Hoch auf die Zeiten der Selbstoptimierung. Hey Kids, seid höflich, immer gut gelaunt, schlank, sportlich, fit, macht Abitur, studiert höchstens in Regelstudienzeit, inklusive Auslandssemester, sprecht zwei Fremdsprachen, habt saubere Fingernägel und wälzt euch in Kortison, falls ihr einen Pickel bekommt. Dann gibt es sicher auch positive Bewertungen in der App des Grauens.

Pizza soll Weltkulturerbe werden

Italien will die Pizza zum Unesco Weltkulturerbe machen. Zu Recht! Eine Huldigung an die Pizza:

Pizza-Nachtlicht Danke Steph Mantis.

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Schmuck

PizzaPouch186 Dank an Stupidiotic.

 

 

Fashion Show zum Träumen

In Paris ist mal wieder Fashion Week. Gefühlt ist das ja irgendwie dauerhaft. Und ständig trudeln auch skurrile Fotos von noch seltsameren Outfits und Locations ein. Diesmal sind mir aber zwei Bilder sehr ins Auge gesprungen.

Um zur Christian Dior Show zu kommen, führte der Weg durch eine Spiegelwand. Das ist der Traum eines jeden Instagramers!

488927-01-06 Foto: AFP

Alptraum ist hingegen diese Kniebemalung. Katzen sind fast immer gut – aber nicht auf den Knien.

3uzs3558 Foto: dpa

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Tücken eines Schaltjahres

Da dachten wir beim Jahreswechsel 2000 geht die Welt unter – oder zumindest, dass es technische Probleme geben könnte. Aber nein, der verflixte 29.2.2016 macht Probleme. Am Düsseldorfer Flughafen fiel die Software für die Koffer-Förderanlage aus. 1200 Gepäckstücke mussten per Hand sortiert werden. Ein Sprecher sagte der dpa: „Wir hoffen, dass wir das in vier Jahren besser machen.“ Wir lachen bis dahin weiter und bemitleiden die betroffenen Fluggäste.

Kleiner Trost: Die Schwebebahn am Flughafen ist ähnlich nervenaufreibend wie die Achterbahn Wilde Maus – einfach in den vorderen Bereich der Kabine stellen und runterschauen. So wird die Wartezeit zum Ausflug auf den Rummelplatz.

Leo gewinnt den Oscar und wird Meme-König

Die sechste Nominierung für einen Oscar und endlich hats geklappt. Leonardo DiCaprio war schon vor der Nacht der Preisverleihung das Thema rund um die Statue. Logisch, dass sich im Netz zahlreiche Memes finden.

Bevor:

 

Danach:

Nicht alle sind voller Begeisterung:

 

Fußballfloskeln in einer Beziehung

Was passiert, wenn man Fußballfloskeln auf eine Beziehung anwendet. 11-Freunde-Redakteur Alex Raack hat es in seinem Buch beschrieben, Sky hat es jetzt verfilmt und auf Facebook geteilt.

Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, wird übersetzt mit Tag zu Tag und was im Sommer passiert, ist abzuwarten. Zukunft sieht der Partner nicht bei einem anderen Verein, sondern natürlich bei einer anderen Frau. Besonders schön ist auch der „Mertesacker“ – in Bezug auf den Wohnungsputz und die Arbeitswoche. Unbedingt anschauen.

https://www.facebook.com/SkyChampionsLeague/videos/vb.453315821523194/501874186667357/?type=2&theater

Facebook mit noch mehr Gefühl

Angekündigt war es schon, nun ist es soweit. Facebook bringt neben dem Like-Button fünf Gefühlsausdrücke zum Klicken – ein Herz, ein lachender, ein staunender, ein trauriger und ein wütender Smiley. Nach und nach sollen sie bei allen Nutzern freigeschaltet werden. Schön schaut das nicht aus. Aber immerhin spart es nun die Diskussion, ob man bei einem Todesfall oder Unglück als Zeichen der Anteilnahme liken kann oder ob das pietätlos ist.

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Der eigene Auftritt des Zuckerbergs

Nun war er da, gestern trat Mark Zuckerberg auf dem Mobile World Congress in Barcelona auf – diesmal nicht nur als Gast von Samsung. Und dabei zeigte sich der Mann in seinen obligatorischen Jeans und grauem Shirt größenwahnsinnig wie immer. Oder ist es einfach nur idealistisch und er greift zurecht nach den Sternen? Genau genommen greift er gar nicht, sondern will einen eigenen Himmelskörper hochschießen: einen Satelliten. Mit dem möchte der Facebook-Gründer allen Menschen auf der Erde den Zugang zum Internet ermöglichen. Erstmal allerdings für alle Menschen in Afrika, denn mit einem ähnlichen Projekt scheiterte Zuckerberg bereits in Indien. Dort wurde sein Angebot „Free Basics“ untersagt. Es bot nämlich nur einen freien Zugang zu bestimmten online Diensten, wie etwa Facebook.

Grundsätzlich sei aber nach wie vor sein Ziel, dass jeder Mensch ins Internet käme. Seine dafür gegründete Initiative internet.org steht allerdings auch in der Kritik. Skeptiker sehen die Netzneutralität gefährdet.

Im Streit um die Entschlüsselung des IPhones mit dem FBI hat sich Zuckerberg auf die Seite Apples gestellt. Die Bundesbehörde fordert vom Konzern die Öffnung des Smartphones eines Terroristen. Apple-Chef Tim Cook verweigert dies, da es keine entsprechende Software gebe und er ein solches „Hintertürchen“ nicht einbauen wolle. Microsofts Gründer Bill Gates hingegen befürwortet gegenüber der Financal Times die Forderung des FBIs.

Zuckerberg und die Zombies

Der Facebook-Chef ist jetzt Samsung Fan. Zumindest trat er überraschend bei dessen Produktpräsentation am Mobile World Congress in Barcelona auf. Auf seiner Facebook Seite postete Mark Zuckerberg daraufhin ein paar Fotos von der Veranstaltung. Eines davon zeigt ihn, wie er an den Stuhlreihen voller Zombies, äh, Journalisten vorbeigeht. Alle tragen eine Virtual Reality Brille und sind deshalb wenig abgelenkt von dem Auftritt des Unternehmers. Irgendwie auch ziemlich gruselig. Soll so die Zukunft aussehen? Es könnte Godzilla vor einem stehen und man merkt nichts – es sei denn das Monster beißt zu.

Samsung stellte übrigens auch ein neues Smartphone vor – das Galaxy S7 und das S7 Edge. Beide kommen mit verbesserter Leistung daher. Wie unspektakulär das ist, war vermutlich auch den Präsentatoren klar – und daher musste Zuckerberg eingekauft werden. Wer das Galaxy S7 Edge vorbestellt, soll allerdings die VR-Brille Gear-VR kostenlos dazu bekommen. Und Zuckerberg erklärt, dass sie die beste ihrer Art sei.

Schon spannender war die Präsentation des LG G5, das einen austauschbaren Akku bekommt.

Sony setzt statt auf Virtual Reality auf Augmented Reality, also erweiterte Realität. Das ist die, bei der man Godzilla noch sehen würde. Das Xperia gibt es demnäch bald als Eye, Ear, Projector und Agent. Das Ohr ist ein Headset, das navigieren kann, das Auge eine kleine Kamera, die sich an die Kleidung klippen lässt, der Projektor soll Bilder auf Oberflächen projizieren und der Agent die Haushaltsgeräte steuern können. Nur Xperia Eye soll demnächst auf den Markt kommen, die anderen Geräte stecken noch in der Entwicklung.

 

Neues aus der Gerüchteküche

Was hier gekocht wird, sollten sich einige Mitbürger dringend zu Gemüte führen. Bei der Absurdität mancher Gerüchte kann man kaum glauben, dass jemand sie für wahr nimmt. Wer Zweifel an einem Frauenfressende Flüchtling mit Millionen auf dem Konto (oder ähnlichem) hat, kann sich hier Sicherheit über die Falschmeldung holen.