Roboter auf dem Vormarsch – ist das bedrohlich?

In der Industrie haben Roboter bereits zahlreiche Jobs übernommen. Die Entwicklung reicht allerdings immer mehr von technischen Abläufen hin zu künstlicher Intelligenz. Der Physiker Stephen Hawking warnte erst kürzlich davor, dass dadurch die Existenz der Menschheit bedroht werden könnte. Tatsächlich kennen wir solche Szenarien aus Filmen wie I-Robot oder dem Terminator.

Zahlreiche Studien legen nahe, dass in den kommenden Jahren immer mehr Arbeitsplätze von Robotern oder Automaten übernommen werden. Laut Weltwirtschaftsforum fallen alleine in den kommenden fünf Jahren fünf Millionen Stellen in den wichtigsten Industrieländern weg. Googelt man die Stichwörter Roboter und Arbeitsplätze, erhält man 68.000 Treffer – vermutlich schlagen die meisten in dieselbe Kerbe der Bedrohung durch Technik. Derartig negative Zukunftsvisionen sind keine Neuheit. Der britische Ökonom John Maynard Keynes beschrieb bereits 1930 die Gefahren des Fortschritts für die Gesamtwirtschaft. Bisher traf seine Sorge nicht zu. Allerdings soll Keynes auch mal gesagt haben „In the long run we are all dead“, also „Auf lange Sicht sind wir alle tot“. Das lässt nicht grad hoffen.

Es zeigt sich aber auch, dass wir eben nicht in der Lage sind die Zukunft vorherzusehen. Prognosen scheitern nur allzu oft und Studien haben alle gemeinsam, dass sie nur das Vergangene untersuchen können – und davon Entwicklungen ableiten.

Das Verhalten des Menschen ist nicht entschlüsselt. Während Maggi, Tupper und Tiefkühlkost einst den Haushalt revolutionierten, geht der Trend aktuell wieder zum aufwendigen Kochen mit frischen Produkten aus der Region. Setzen wir bald auch wieder vermehrt auf handgefertigte Produkte? Die Technologie für Bezahlkassen in Geschäften, an denen man selbst die Produkte einscannt sind schon sehr lange vorhanden. Bei Ikea gibt es sogar welche. In Supermärkten hat es sich bisher trotzdem nicht durchgesetzt – das liegt sicher nicht nur an einer potenziellen Fehlerquote sondern auch vor allem daran, dass wir gerne Menschen uns gegenüber haben.

Neuropsychologen suchen nach dem Schlüssel für den Kaufreiz – sollen sie ihn finden. Denn: Wenn der Mensch eine quasi Manipulation feststellt, wird er beginnen anders zu handeln und nicht zu kaufen – Evolutionspsychologie hin und her, so viel freien Willen haben wir und wir mögen es gar nicht durchschaut oder gar berechenbar zu werden.

Das Drohpotenzial durch Roboter sollte also nicht überbewertet werden.

http://makeup-online.tumblr.com/post/138811813575/lipstick-robot-step-2-kill-the-batman

Mattel will 3D-Drucker rausbringen

Dieses Spielzeug gehört dann unbedingt in jedes Spielzimmer – für Erwachsene. Spielzeughersteller Mattel plant im Herbst einen 3D-Drucker auf den Markt zu bringen, den Thingmaker, also Dingmacher. Mit dem 300 Dollar teuren Gerät soll die ganze Familie kreativ werden können. Die Bedienung erfolgt über eine App mit selbem Namen, die bereits erhältlich ist.

Wie gut der Drucker wirklich wird, bleibt abzuwarten, die Bilder schauen aber schon ziemlich prima aus.

Wer ist dieser Mann und was macht der bei Angela Merkel?

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Die Tagesschau beweist Humor. Während zahlreich über den Besuch Georg Clooneys bei der Bundeskanzlerin gesprochen wurde, schreiben sie auf Facebook, dass er nur der Begleiter seiner Frau war. Auf dem Foto allerdings schaut es tatsächlich eher danach aus, als hätte der Mann was zu sagen, während die Anwältin nur gespannt zuhört.

Der Post wurde mehr als 7000 Mal geteilt, hat 23 000 Likes bekommen, auch bei Twitter machte er die Runde.

In Interviews erklärte George Clooney er habe mit der Kanzlerin besprochen, was sie in der Flüchtlingskrise tun könnten. Meint er damit seine Frau und sich oder seine Schauspielkollegen und sich? Will er vielleicht Till Schweigers Flüchtlingsheim fertig bauen? Wie genau diese Hilfe aussehen könnte, erzählt weder er, noch die Bundeskanzlerin, noch ist Amal Clooney bisher zu Wort gekommen.

Bleibt abzuwarten, ob etwas Konstruktives dabei herauskam. Vermutlich eher nicht.

Fahrrad statt Millionen

Microsoft hat bekannt gegeben den Smartphone-Tastatur-Hersteller Swiftkey für etwa 250 Millionen US-Dollar gekauft zu haben. Dahinter steckt eine Tastatur, die sehr viel besser prognostizieren kann, welches Wort als nächstes eingegeben wird, als bisherige das können. Wie nervig die Autokorrektur sein kann, hat wahrscheinlich schon jeder erlebt.

Einer der Entwickler hat seine Anteile kurz nach der Gründung an seine Kollegen verkauft. Er habe das Geld in ein Fahrrad investiert – „der größte Fehler seines Lebens“ so Chris Hill-Scott. Der Business Insider berichtet, dass die anderen beiden, Jon Reynolds und Ben Medlock, nun etwa 36 Millionen für den Verkauf bekommen. Dumm gelaufen.

Instagram lässt in App Wechsel zu

Na endlich! Der Foto-Dienst Instagram lässt Nutzer jetzt in der App den Account wechseln. Bisher musste man sich dafür extra ab und anmelden. Für Leute, die einen privaten und einen beruflichen Zugang haben, ist das eine echte Erleichterung – so auch für uns Instagramer der Neuen Presse.

Der Testbild-Anzug

Falls sich jemand gefragt hat, wo es diesen tollen Anzug aus dem Regions Imagefilm zu kaufen gibt – man muss dafür nur nach Wien fahren. Dort stieß der Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell grad auf ein Exemplar. Vielleicht ist es sogar das aus dem Video und die Macher dachten Wien wäre ein gutes Versteck für das Beweismaterial. Wars nicht, ich hab ihn gefunden.

Böhmermann hat die Craft

Holla, schon wieder ein Video von Jan Böhmermann, das nicht jedem gefallen wird. Kölner Dom in die Luft sprengen. Puh. Den WDR gleich mit. Kanzlerin erschießen. Da ist ne Menge drin und es ist definitiv so drüber wie Till Schweiger es gerne übertreibt!!!11!! Nur, dass diese Überspitzung doch ziemlich gut trifft.